Hallensoccer

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Heute können wir Ihnen unser neuestes System vorstellen (Stand: 2. August 2004).

Durch die Erfahrung von vielen gebauten Socceranlagen wurde das Grundsystem immer weiter entwickelt. Einer der großen Schwachpunkte aller Bandensysteme ist die Sicherheit der Spieler. Ein Aufprall an den Pfosten oder die Oberseite der Bande kann, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, sehr schmerzhaft sein und sogar zu ernsthaften Verletzungen führen.

Das BAGUV verlangt daher in Sport- und Turnhallen einen Aufprallschutz nach deren Vorgaben und einem Kraftabbau von mindestens 60% an allen solchen gefährlichen Stellen. Nur dann ist ein weitestgehender gefahrloser Spielbetrieb möglich. Bisher erfüllt praktisch keine Soccerbande diese Anforderung.

 

Was ist Neu ?

Das neue Bandensystem (ein Musterschutz ist beantragt) besteht in der Grundkonstruktion aus einen vollverschweißten Stahlrahmen von 80 mm Breite.  Beidseitig ist dieser Rahmen mit insgesamt 40 mm Dekorspanplatten verblendet. Die Grundfarbe dieser Platten ist weiß. Es sind auf Wunsch, nach Farbkarte, auch andere Farben lieferbar die allerdings teilweise einen geringen Mehrpreis verursachen. Die Grundkonstruktion selber wird mit Gewindestangen (M12 bis M16 je nach Bodenbeschaffenheit) und Chemischen Dübeln im Boden eingegossen und verankert. Nur so ist eine absolute Standfeste Bande möglich.

An einer Längsseite (gegebenenfalls auch an der Stirnseite) der Bande sind zwei getrennte Eingänge vorhanden um Auswechselspielern einen direkten Zugang auf "ihre" Spielfeldseite zu ermöglichen. Die Türen sind bis zur angrenzenden Bandenhöhe ebenfalls mit einer Bandenplatte versehen um einen sauberen optischen Eindruck und eine einheitliche Sportfunktionalität zu erzielen. Die Restfläche der Türen ist mit einem Netz in Signalfarbe (Notausgang !) versehen.

Die umlaufenden Schutz- und Ballfangnetze werden an Stahlseilen geführt und mehrfach an der Decke befestigt. Sichtbehindernde Eck- oder Mittelpfosten entfallen dadurch. Eine freie Sicht aus allen Richtungen über die Plätze geben das Gefühl von Großzügigkeit.

Alle, soweit es technisch möglich ist, sicherheitsrelevanten Bandenteile sind mit einem 20 mm Aufprallschutz und Textiler Oberfläche versehen. Zur Zeit stehen dafür 34 Farben in Auswahl. Insbesondere sind jetzt alle Bandenoberseiten und die Türpfosten geschützt. Die bisher im oberen Bereich sichtbaren Verbindungsschrauben der Platten werden dadurch auch verdeckt und zeigen so ein sauberes Erscheinungsbild. Ebenso ist der bisher kritische untere Bereich der Seitennetze mit einer 5 cm breiten Textilen Verstärkung versehen der flach auf dem Prallschutz aufliegt. Seitlich werden diese Netze nicht mehr mit Kabelbinder sondern, zur einfachen Netzdemontage bei Servicearbeiten, mit Karabinerhaken an einem Stahlseil befestigt. Als Fingerschutz (Abrissgefahr !) wird dabei ein Abstand von etwa 40 mm eingehalten zwischen dem Netz und dem Stahlseil. Auch das Deckennetz (auf Wunsch) wird jetzt mit Karabinerhaken befestigt. Somit ist eine leichte Netzdemontage von Teilbereichen möglich um z. B. Lampen zu wechseln.

Als Netzmaterial kommt PE (Polyäthylen) zur Ausführung. Auf Polypropylen (PP) wird verzichtet da sich dieses Material zu sehr dehnen kann. Auf Wunsch und gegen einen Mehrpreis kann auch Polyamid (Nylon, schwarz) angeboten werden. Während das Deckennetz in der Regel schwarz ist sind die Seitennetze in dunkelgrün gehalten. Wegen der sehr schwierigen Beschaffungsmöglichkeit von Seitennetzen in schwarz (für die von uns geforderte Qualität) bleibt hier der Farbwunsch schwarz vorbehalten.

Selbstverständlich ist es auch bei diesem neuen System möglich jedes gewünschte Maß zu fertigen, vom 3 x 7 Meter Bambinicourt bis zum Hallenmastercourt mit 20 x 40 Meter oder auch größer.

 

Zum Thema Platzbeleuchtung

Zusammen mit einem der führenden deutschen Anbieter und Hersteller von Beleuchtungstechnik haben wir ein neues Lichtsystem entwickelt. Ziel dieser Entwicklung war und ist es ein Beleuchtungssystem anbieten zu können das extrem Energiesparsam (unter 1.000 Watt je Court) und damit auch sehr wirtschaftlich ist. Zugleich sollten die Leuchtkörper eine Brenndauer von mindestens 10.000 Stunden (das sind über 5 Jahre bei täglich 5 Stunden Brenndauer) haben. Ebenfalls sollte die "Lichtausbeute" über die ganze Lebensdauer zu fast 100% erhalten bleiben. Die vorhandene Infrastruktur der Elektrischen Anlage soll dabei weiterhin nutzbar bleiben. Die Lichtsteuerung erfolgt, auf Wunsch, über ein kleines Pultgehäuse mit einem Steuercomputer. Dieses Pultgehäuse wird einfach in die nächste Steckdose gesteckt und schon ist das Licht zu steuern. Eine aufwendige neue Verkabelung ist nicht notwendig. Dieses Ziel ist nun fast erreicht worden. Die Patente sind in der Anmeldung. Die Lieferbarkeit wird voraussichtlich ab März/April 2005 sein.

Ebenfalls neu überarbeitet wurde der Lieferbereich für Kunstrasen.

Unter einer unglaublichen Vielzahl von Systemen und Rohstoffhersteller haben wir eine kleine Auswahlpalette zu verschiedenen Qualitäten und Preisen zusammengestellt.

Die Erfahrung der letzten 2-3 Jahre zeigt dabei, dass nicht alle Kunstrasensysteme in Gleicherweise für den Außenbereich und den Hallenbereich geeignet sind. Insbesondere bei den Pflegemöglichkeiten waren die Probleme nicht zu übersehen.

Von den sportfunktionalen Eigenschaften können nur Systeme mit einer Füllung aus Quarzsand/Gummigranulat empfohlen werden. Diese werden in sehr unterschiedlichen Stärken, Dichte, Farbe usw. angeboten. Teilweise werden diese Systeme auch mit einer Füllung aus "EPDM-Gummigranulat" angeboten. Diese Bezeichnung ist eigentlich falsch. Bei dem Material EPDM handelt es sich um einen Kunststoff in Granulatform. Dieses Material ist wesentlich härter als Gummigranulat und hat dadurch einen erheblich geringeren Kraftabbau. Bedingt dadurch sind auch die Sportfunktionalen Eigenschaften nicht so wie sie seien könnten. Auch ist dieser Rohstoff erheblich teurer als Gummigranulat (Folgekosten !), dadurch ist die Einfüllmenge in den Kunstrasen auch wesentlich geringer. Ein System mit z. B. 12 kg/qm Granulatfüllung in EPDM würde daher den Preisrahmen der Wirtschaftlichkeit sprengen. Der Vorteil von EPDM liegt in der Farbwahl. Dieses Material lässt sich in fast jeder Farbe (auch in grün) herstellen. Der optische Eindruck des lindgrünen Kunstrasens bleibt damit erhalten. Anders bei schwarzem Gummigranulat. Die Farbkombination aus grünem Kunstrasen mit Gummigranulat konnte bisher nie diesen optischen Eindruck erzeugen.

Wie sollte daher ein perfekter Kunstrasen beschaffen sein ?

Als Faser sollte das sehr angenehm weiche Material PE zum Einsatz kommen. Die Faser selber sollte aus einzelnen schmalen Bändchen bestehen. Jede Form einer Verbindung (egal in welcher Form) dieser Einzelfasern sollte unterbleiben um dünnere Stellen in der Faser zu vermeiden. Die Füllung sollte aus Gummigranulat und einer Füllmenge von => 10 kg/qm bestehen. Bedingt durch diesen sehr hohen Füllanteil sollte die Faserlänge über Grund => 50 mm betragen. Die Faserdicke sollte bei 150 mikron und das eingesetzte Garngewicht nicht unter 1.150 g/qm liegen um eine ausreichende Verschleißfestigkeit und damit die Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Für eine ausreichende "Auszugsfestigkeit" der Fasern, aus dem Traggewebe, ist es empfehlenswert das die Latexrückenbeschichtung nicht unter 1.100 g/qm liegt. Für den optischen Eindruck sollte die Anzahl der Noppen nicht unter 7.500 Stiche/qm und die Farbe des Kunstrasens ein sehr dunkles grün sein.

Normalgrün   Dunkelgrün
 

 

Alle diese Anforderungen werden von unserem neuen, speziell für Hallensoccer entwickelten, Kunstrasen "SOCCER 55 HCS" erfüllt. Dieser Kunstrasen wird, nach den Wünschen und Vorgaben der POPLASTIC-Gruppe, in Europa bei verschiedenen Herstellern nur für uns und exklusiv gefertigt.  Hier zahlt sich die Erfahrung von 40 Jahre PORPLASTIC und über 14 Mio. Quadratmeter gebauten Sportböden aus.

 

 

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