Sportbodenbeläge

Kunststoff - Hauptseite


zurück ins Hauptmenü zur Hauptseite über Sportbodenbeläge Zur Seite mit den Bilderansichten über die Pflege Sanierungsbeispiele Reparaturbeispiele Linierungsbeispiele Porplastic SB Porplastic 2S Porplastic EP Porplastic SW Der Gesamtaufbau für Sportbeläge


Vertrauen Sie der Erfahrung von 40 Jahren Porplastic und 14 Millionen qm Bodenbelägen.

Qualitätssicherung

Alle Sportbeläge unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle nach DIN 18200. Diese Kontrollen werden von neutralen und unabhängigen Sachverständigen durchgeführt und bescheinigt.
Nur so ist es uns möglich den hohen Qualitätsstand von Sportböden auch noch in Jahrzehnten zu gewährleisten.

Verschleißprüfung

Prüfung der
 Spikeempfindlichkeit

Nachgiebigkeitsprüfung

Sportbodenbelagsart nach DIN -A-

   Sportboden Typ "SB"

Prüfzeugnis Porplastic SB Ausschreibungstext Porplastic SB


Bei diesem Belag handelt es sich um eine Elastikschicht aus Gummigranulaten die mit einem Bindemittel, auf Basis von Polyurethan, vor Ort vermischt werden. Der Einbau erfolgt in der Regel mit einem Spezialeinbaufertiger im Orteinbauverfahren Nass in Nass. Die geforderte Mindestdicke nach DIN beträgt 13 mm. Gleichzeitig wird bei Kleinspielfeldern ein Kraftabbau von wenigstens 45% gefordert. Die erforderliche Dicke der Elastikschicht muss dann 15 mm betragen.

Auf diese Elastikschicht wird eine Verschleißdecke auf Basis von Polyurethan und EPDM als Strukturbeschichtung in der gewünschten Farbe mit Spezialspritzmaschinen aufgebracht. Die Auftragsmenge beträgt in der Regel 1.800 bis 2.000 g/qm. Als Farbe wird normalerweise ein dunkles rot verwendet. Der Gesamtaufbau ist in der Regel wasserdurchlässig. Die DIN erlaubt jedoch auch, die selten anzutreffende Variante, in einer wasserundurchlässigen Bauweise.

 

Aufbringen der Struktur-Spritzbeschichtung


 

Systemquerschnitt nach DIN Typ "A"

DIN-Bezeichnung: Strukturbeschichteter Belag

Sportbodenbelagsart nach DIN -B-

   Sportboden Typ "2S"

Prüfzeugnis Porplastic 2S die möglichen Farben Ausschreibungstext Porplastic 2S


Bei diesem Belag handelt es sich um einen 2-lagigen wasserdurchlässigen Sportboden. Die  Elastikschicht, als untere Schicht, wird ebenso wie bei dem Typ "A" aus Gummigranulaten mit einem Bindemittel aus der Basis von Polyurethan hergestellt. Der Einbau erfolgt in der Regel mit einem Spezialfertiger im Orteinbauverfahren nass in nass. Die geforderte Gesamt-Mindestdicke, für den Sportboden, nach DIN beträgt 13 mm. Diese Schicht wird daher in einer Stärke von 7 mm aufgebracht. Gleichzeitig wird bei Kleinspielfeldern ein Kraftabbau von wenigstens 45% gefordert. Die erforderliche Dicke der Elastikschicht muss dann auf 9 mm erweitert werden.

Auf diese Gummischicht wird eine 7 mm dicke Verschleißdecke aus EPDM-Granulat -in der gewünschten Farbe- vermischt mit einem Bindemittel aus Polyurethan durch einen Spezialfertiger aufgebracht. Als Farbe wird normalerweise ein dunkles rot verwendet. Diese EPDM-Granulate sind allerdings in mehreren Farben lieferbar. Eine individuelle Farbgestaltung, auch mehrfarbig, der Oberfläche ist daher möglich.

 

 

 

Oberdeckeneinbau mit Spezialfertiger


 

Systemquerschnitt nach DIN Typ "B"

DIN-Bezeichnung: Schüttbeschichteter Belag

Sportbodenbelagsart nach DIN -C-

   Sportboden Typ "EP"

Prüfzeugnis Porplastic EP die möglichen Farben Ausschreibungstext Porplastic EP


Bei diesem Belag handelt es sich um einen 2-lagigen wasserdurchlässigen Sportboden. Die  Elastikschicht, als untere Schicht, wird ebenso wie bei dem Typ "A" aus Gummigranulaten mit einem Bindemittel aus der Basis von Polyurethan hergestellt. Der Einbau erfolgt in der Regel mit einem Spezialfertiger im Orteinbauverfahren nass in nass. Die geforderte Gesamt-Mindestdicke, für den Sportboden, nach DIN beträgt 13 mm. Diese Schicht wird daher in einer Stärke von 7 mm aufgebracht. Gleichzeitig wird bei Kleinspielfeldern ein Kraftabbau von wenigstens 45% gefordert. Die erforderliche Dicke der Elastikschicht muss dann auf 9 mm erweitert werden.

Bei diesem Belag handelt es sich um einen wasserdurchlässigen Sportboden der ebenso aufgebaut wird wie der Typ "B". Im Gegensatz dazu wird dieser Belag jedoch ohne eine eigene Elastikschicht aufgebracht. Er besteht ausschließlich aus einer Schicht  EPDM-Granulaten wie die Obere Schicht beim Typ "B". Der Einbau erfolgt in der Regel auch hier mit einem Spezialfertiger im Orteinbauverfahren nass in nass. Die geforderte Gesamt-Mindestdicke, für den Sportboden, nach DIN beträgt 13 mm. Gleichzeitig wird bei Kleinspielfeldern ein Kraftabbau von wenigstens 45% gefordert. Da EPDM im Gegensatz zu Gummigranulat etwas härter ist, muss die erforderliche Dicke auf 19 mm erweitert werden um diesen Kraftabbau zu erzielen. Für die Farbgebung gilt gleiches wie bei der Sorte Porplastic "2S".

Dieser Sportboden wird auch häufig für Allwetter-Tennisplätze eingesetzt. Die hierbei erforderliche Mindeststärke nach DIN beträgt 8 mm. Aus Verschleißgründen sollte diese Dicke auf 10 bis 13 mm erhöht werden. Eine noch größere Dicke ist nicht empfehlenswert um den Belag nicht zu weich werden zu lassen.


 

Systemquerschnitt nach DIN Typ "C"

DIN-Bezeichnung: Schüttbelag, einlagig

Sportbodenbelagsart nach DIN -D-

   Sportboden Typ "SW"

Prüfzeugnis Porplastic SW Ausschreibungstext Porplastic SW


Bei diesem Belag handelt es sich um einen mehrlagigen wasserundurchlässigen Sportboden. Er findet ausschließlich Verwendung bei einzelnen Laufbahnen, im Stadion und bei Freiflächen die sehr stark benutzt werden. Er ist daher besonders robust und weitestgehend Spikefest. Die  Elastikschicht, als untere Schicht, wird ebenso wie bei dem Typ "A" aus Gummigranulaten mit einem Bindemittel aus der Basis von Polyurethan hergestellt. Der Einbau erfolgt mit einem Spezialfertiger im Orteinbauverfahren nass in nass. Die geforderte Gesamt-Mindestdicke für den Sportboden beträgt 13 mm. Ein Mindestmaß für den Kraftabbau wird nicht gefordert. Diese Schicht wird daher in einer Stärke von 10 mm aufgebracht was in Verbindung mit der Oberfläche die Belagstärke von 13 mm ergibt.

Auf diese Gummischicht wird eine dünne Verschlussschicht aus zäh plastischem Polyurethan aufgespachtelt. Diese Schicht verhindert ein einsinken, in die Elastikschicht, der nachfolgenden Gießbeschichtung als Oberbelag.

Der eigentliche Oberbelag wird aufgegossen und gleichmäßig verteilt. In die noch flüssige Beschichtungsmasse wird ein EPDM-Granulat eingestreut. Diese Schicht ist so dick, das von der flüssigen Masse praktisch nichts mehr sichtbar ist.

Nach dem Aushärten werden die nicht eingebundenen Granulate aufgenommen.

 

 

Dieser Belag hat eine sehr hohe Spike-Festigkeit.


 

Systemquerschnitt nach DIN Typ "D"

DIN-Bezeichnung: Gießbeschichteter Belag

EPDM - Farbpalette

Die verwendeten EPDM-Granulate (EPDM = Ethylen-Propylen-Dien-Polymethylen) werden in sehr unterschiedlichen Farben hergestellt. Je nach Anwendungsbereich sind auch Mischungen aus diesen Farben ein interessantes Gestaltungselement. Gegen einen entsprechenden Aufpreis sind auch Sonderfarben nach RAL möglich.
Bei den Belagsarten mit der Typenbezeichnung "SB" und "SW" ist auch das Bindemittel farbig. Daher sind hier nicht alle Farben möglich. Lediglich bei Belägen die mit einem farblosen Bindemittel hergestellt werden (Die Typen "EP" und "2S") sind alle Farben erhältlich.
Bitte beachten Sie, dass die an einem Monitor darstellbaren Farben nicht naturgetreu sind. Wir sind aber gerne bereit Ihnen ein Original-Farbmuster zuzuschicken.

Rot
ca. RAL 3022

Leuchtrot
ca. RAL 3020
Orange
ca. RAL 2009
Grün
ca. RAL 6000
Leuchtgrün
ca. RAL 6017
Gelb
ca. RAL 1002
Leuchtgelb
ca. RAL 1023
Blau
ca. RAL 5019
Leuchtblau
ca. RAL 5012
Grau
ca. RAL 7032
Schwarz

Gesamtaufbau nach DIN 18035 Teil 6 

Die Anforderungen an den Unterbau für Sportböden mit Kunststoff sind in der DIN 18035 Teil 6 festgelegt. Die einzelnen Daten sind hier in den Tabellen 1 bis 3 festgehalten.

Die geforderten Mindestdicken sind dabei wie folgt angegeben:

Filterschicht: 6 cm
Ungebundene Tragschicht: 15 cm
Gebundene Tragschichten:
untere Tragschicht 4 cm
obere Tragschicht 2,5 cm

Alternativ wir die gebundene Tragschicht auch häufig einlagig eingebaut. Die Dicke beträgt dann 5 cm mit einer Körnung von 0/5 oder 0/8.

Ausschreibungstext für den Unterbau